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Kolumne von Beat Murer

13.11.2016

Vorhaben «Ökihof Allmend» wirft Fragen auf

Gemäss Artikel vom Samstag, 29. Oktober 2016 in der «Luzerner Zeitung» von Raphael Gutzwiller bahnt sich im «Ökihof-Streit mit Horw» jetzt eine Lösung nahe der Luzerner Allmend an. Laut Aussage von Stadtrat Adrian Borgula ist ein kleiner «Ökihof» beim Standort Eichwald in Prüfung.


Ich hoffe, dass den Verantwortlichen der Stadt Luzern klar ist, dass unmittelbar in der Nachbarschaft eines allfälligen «Ökihofes Eichwald» viele neue und ältere Wohnbauten liegen und zur Zeit auch ein Baurechtsvertrag auf dem städtischen Areal an der Eichwaldstrasse in der Pipeline ist, welcher unter anderem den Bau von mindestens 54 Wohnungen umfasst. 

Dass ausgerechnet die Stadt Luzern für die Gemeinde Ho rw eine Ersatzlösung in Betracht zieht, nachdem Horw sich geweigert hat, an die bald in Betrieb kommende Langsamverkehrs-Achse auf dem ehemaligen Trassee der Zentralbahn einen Kostenbeitrag zu leisten, ist sehr schleierhaft (siehe unter «In Verbindung stehende Artikel».

Zudem wird ja künftig die Eichwaldstrasse teilweise im Einbahnregime bewirtschaftet, sodass der Mehrverkehr auch bei einem kleineren «Ökihof» für das Strassensystem und die Nachbarschaft nicht tolerierbar wäre. 

Beat Murer, Luzern


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Über Beat Murer:

Beat Murer (*1949) ist in Luzern aufgewachsen, wo er nach dem Besuch der Zentralschweizerischen Verkehrsschule 23 Jahre bei den SBB diverse Funktionen - vom Betriebsdisponenten bis zum Liegenschaftsverwalter - ausübte. Als Weiterbildungen besuchte er den Verwaltungskurs für Luzernische Verwaltungsbeamte und den SVIT-Fachkurs für Immobilientreuhänder.

Bis zu seiner Pensionierung im Frühjahr 2011 leitete er 17 Jahre das Ressort  Wahlen und Abstimmungen der Stadt Luzern. Dies beinhaltete unter anderem die Organisation und Durchführung sämtlicher eidgenössischer, kantonaler und kommunaler Wahlen sowie diejenigen der katholischen und reformierten Kirchgemeinden. Zudem war er dort bis 2010 für die Prüfung von Initiativen/Referenden/Volksmotionen zuständig. 1990 bis 1992 vertrat er die SP im Grossen Stadtrat und von 1998-2006 war Beat Murer Mitglied des Grossen Kirchenrates der Katholischen Kirche Stadt Luzern.

Beat Murer kandidierte für die glp 2012 als Grossstadtrat.

Sein Motiv, bei lu-wahlen.ch als Kolumnist mitzuwirken: «Ich will so mithelfen, dass verantwortungsbewusste politische Diskurse möglich werden.»