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Kolumne von Beat Murer

10.11.2012

Alkohol im Bahnhof: Die Party geht weiter

Während die Diskussionen über die Zustände im, am und rund um den Bahnhof noch immer laufen, wird in der RailCity heute Samstag, 10. November 2012 eine weitere Alkoholtränke eröffnet.


 Die Betreiberin heisst die Kundschaft im grössten Bier- und Weinparadis der Schweiz willkommen und preist mehr als 400 verschiedene Biere, 200 Weine, rund 300 Spirituosen sowie über 50 trendige Soft- und Engerydrinks an zentralster Lage an.

Der SBB als Vermieterin der Geschäfte im Bahnhofuntergeschoss des Bahnhofs sind wohl die Folgeprobleme, welche auch auf die Bahnbenützer zurückfallen werden, egal. 

Die Politiker werden sich wieder hinter dem zur Farce verkommenen Begriff Ausgangskultur verstecken und sich lieber über Sinn- und Unsinn der Videoüberwachung auf dem Bahnhofplatz ereifern.

Beat Murer, Luzern



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Kommentare:
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Pablo Haller aus Luzern

Sonntag, 11.11.2012, 10:26 · Mail  Website

Werter Herr Murer: Die beanstandete «Alkoholtränke» (Drinks of the World) existierte bereits zuvor am Bahnhof.

Sie hat meines Wissens bloss mit dem Orange-Shop – der nun keine CD's mehr verkauft – den Platz gewechselt ... viel Lärm um nichts also!

Und weshalb soll Alkohol, der hierzulande legal ist, nicht auch am Bahnhof verkauft werden? Was genau ist Ihr Problem? Hat Ihre Partei nicht ein «Liberal» im Namen? Ist irgendwie bereits das zweite Mal innert kürzester Zeit, dass sich Luzerner GLP-Exponenten äusserst unliberal äussern!

Pablo Haller, Luzern

 
 
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Über Beat Murer:

Beat Murer (*1949) ist in Luzern aufgewachsen, wo er nach dem Besuch der Zentralschweizerischen Verkehrsschule 23 Jahre bei den SBB diverse Funktionen - vom Betriebsdisponenten bis zum Liegenschaftsverwalter - ausübte. Als Weiterbildungen besuchte er den Verwaltungskurs für Luzernische Verwaltungsbeamte und den SVIT-Fachkurs für Immobilientreuhänder.

Bis zu seiner Pensionierung im Frühjahr 2011 leitete er 17 Jahre das Ressort  Wahlen und Abstimmungen der Stadt Luzern. Dies beinhaltete unter anderem die Organisation und Durchführung sämtlicher eidgenössischer, kantonaler und kommunaler Wahlen sowie diejenigen der katholischen und reformierten Kirchgemeinden. Zudem war er dort bis 2010 für die Prüfung von Initiativen/Referenden/Volksmotionen zuständig. 1990 bis 1992 vertrat er die SP im Grossen Stadtrat und von 1998-2006 war Beat Murer Mitglied des Grossen Kirchenrates der Katholischen Kirche Stadt Luzern.

Beat Murer kandidierte für die glp 2012 als Grossstadtrat.

Sein Motiv, bei lu-wahlen.ch als Kolumnist mitzuwirken: «Ich will so mithelfen, dass verantwortungsbewusste politische Diskurse möglich werden.»