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Kolumne von Beat Murer

21.04.2012

Massnahmen gegen unhaltbare Zustände beim Torbogen sind überfällig

Bekanntlich wird der kleine Platz östlich des alten Bahnhofportals seit langem meist durch herumlungernde Personen für Alkohol- und Rauchgelage bis weit in die Nacht missbraucht. Die entsprechenden Folgen durch Streitereien, weggeworfenen Müll, undsoweiter sind ein Schandfleck für unsere schöne Stadt Luzern und eine Zumutung für die Mehrheit der Benützerinnen und Benutzer des Bahnhofvorplatzes.


Zeitweise herrscht auf dem Platz rund um den Torbogen geradezu ein Gedränge. Herumhängende Leute, die sich teils demonstrativ betrinken, verängstigen immer wieder Passanten, die mitunter angepöbelt werden. Der Ruf nach mehr Polizei, die häufiger interveniert, ertönt immer öfter und lauter.<br><br>Bilder: Herbert Fischer

Zeitweise herrscht auf dem Platz rund um den Torbogen geradezu ein Gedränge. Herumhängende Leute, die sich teils demonstrativ betrinken, verängstigen immer wieder Passanten, die mitunter angepöbelt werden. Der Ruf nach mehr Polizei, die häufiger interveniert, ertönt immer öfter und lauter.

Bilder: Herbert Fischer

Man könnte mit Fug und Recht behaupten, dass es sich hier um einen gesteigerten Gemeingebrauch handelt, da die Nutzung dieses kleinen Platzes nicht mehr bestimmungsgemäss ist. Das ungehinderte Begehen sollte eigentlich erste Priorität haben.  Es darf nicht sein, dass Benützer des Öffentlichen Verkehrs beim Aufsuchen ihrer Busse, aber auch die Besucherinnen und Besucher der Veranstaltungen im KKL sowie die Touristen diesen Ort angesichts solcher Zustände beschreiten müssen.

Der jetzige Zustand ist somit nicht mehr gemeinverträglich und es sind nebst den Massnahmen auf präventiver Ebene, zum Beispiel durch die SIP und Personenkontrollen der Polizei, auch technische Massnahmen gefordert.  

So müsste geprüft werden, ob allenfalls die Ruhebänke entfernt werden oder durch andere ersetzt werden könnten. Diese alternativen Ruhebänke sollten derart konstruiert sein, dass die Lehnen nicht zum Sitzen missbraucht werden könnten.  Zusätzlich ist eventuell an der östlichen Säule des alten Bahnhoftors ein Scheinwerfer anzubringen, beziehungsweise mindestens die Beleuchtung generell auf dem Bahnhofplatz zu verbessern. 

Aber auch die SBB als Eigentümerin der Bahnhofunterführung müsste in ihrer Geschäftspolitik einmal die Gewinnmaximierung bei den Läden mit Alkoholausschank hinterfragen.

Beat Murer, Grossstadtratskandidat glp, Luzern


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Über Beat Murer:

Beat Murer (*1949) ist in Luzern aufgewachsen, wo er nach dem Besuch der Zentralschweizerischen Verkehrsschule 23 Jahre bei den SBB diverse Funktionen - vom Betriebsdisponenten bis zum Liegenschaftsverwalter - ausübte. Als Weiterbildungen besuchte er den Verwaltungskurs für Luzernische Verwaltungsbeamte und den SVIT-Fachkurs für Immobilientreuhänder.

Bis zu seiner Pensionierung im Frühjahr 2011 leitete er 17 Jahre das Ressort  Wahlen und Abstimmungen der Stadt Luzern. Dies beinhaltete unter anderem die Organisation und Durchführung sämtlicher eidgenössischer, kantonaler und kommunaler Wahlen sowie diejenigen der katholischen und reformierten Kirchgemeinden. Zudem war er dort bis 2010 für die Prüfung von Initiativen/Referenden/Volksmotionen zuständig. 1990 bis 1992 vertrat er die SP im Grossen Stadtrat und von 1998-2006 war Beat Murer Mitglied des Grossen Kirchenrates der Katholischen Kirche Stadt Luzern.

Beat Murer kandidierte für die glp 2012 als Grossstadtrat.

Sein Motiv, bei lu-wahlen.ch als Kolumnist mitzuwirken: «Ich will so mithelfen, dass verantwortungsbewusste politische Diskurse möglich werden.»