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Kolumne von Markus Mächler

25.01.2017

Schiene und Strasse müssen weiterentwickelt werden

Im Februar 2014 hat die Schweizer Stimmbevölkerung glücklicherweise die Vorlage zu Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur FABI deutlich angenommen.


Mit den rund 5 Milliarden jährlich werden nun Massnahmen im Bahnunterhalt, auf der Ost-West-Achse, zwischen Genf und Lausanne, auf der Stecke Bern-Zürich-Winterthur, in den Bahnknoten Bern, Basel, Lausanne und Genf sowie viele weitere Verbesserungen bei der Bahn finanziert.

Ähnliches soll jetzt mit dem «NAF» für die Nationalstrassen und die Agglomerationsprogramme beschlossen werden. Für die Zentralschweiz ist die Annahme dieser zweiten Vorlage enorm wichtig: Schon heute drohen wir täglich im Strassenstau stecken zu bleiben.

Und alle Prognosen zeigen, dass unsere Mobilitätsbedürfnisse laufend zunehmen. Die  Kapazitätsprobleme in unserer Region nehmen rasend schnell zu! Die Staumeldungen zwischen Buchrain und Emmen, die Verstopfungen in der Stadt, die zunehmenden Probleme im Sonnenberg- und im Reussporttunnel können uns nicht gleichgültig sein.

Die Planungen der Kantone und der Agglomerationsgemeinden wollen Abhilfe schaffen. Aber auch hier kosten die Massnahmen eine Menge Geld. Geld, welches mit dem «NAF» zu einem grossen Teil beschafft werden kann. Die geplanten jährlich etwa 3 Milliarden sind dringend nötig. Es braucht dazu ein überzeugendes Ja am 12. Februar. Nur so wachsen uns die Probleme der zunehmenden Mobilität nicht über den Kopf. Schiene und Strasse müssen weiter entwickelt werden können. Einzig im Verbund aller Verkehrsarten kann die Herausforderung gemeistert werden.

Markus Mächler, Luzern


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Über Markus Mächler:

Geboren 1953, Bürger von Luzern, wo er auch wohnt. 

Architekt HTL SIA, Raumplaner FSU. In diesen beiden Funktionen ist er heute beruflich tätig.

CVP-Grossstadtrat von 2000 bis 2006, 2002 bis 2011 Fraktionschef. Früherer Präsident der Verkehrskommission der Stadt Luzern seit 2005. Markus Mächler sagt:

«Zahlbarer Wohnraum und die Erreichbarkeit sind für mich zentrale Anliegen der Stadt für Bewohner, Arbeitsplätze und Freizeitangebote.

Als Präsident der SBL Wohnbaugenossenschaft Luzern (etwa 360 Wohnungen) interessieren mich speziell die Anliegen der Wohnbevölkerung (Quartierleben, Verkehrsverhältnisse, Stadtraumgestaltung und dergleichen). Ich unterstütze die Bemühungen der Agglomeration (und speziell der Stadt) im Bereich des zahlbaren Wohnraums.

Als ehemaliger Präsident von Borba Luzern unterstützt er «die vielfältigen Herausforderungen der Sportvereine und -verbände.»

http://www.cvp-stadtluzern.ch/home.html