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Kolumne von Margrit Grünwald

01.06.2012

Ursula Stämmer, Luzerns erste Stadtpräsidentin

Müssen Frauen stärker, erfahrener und leistungsfähiger sein als Männer, um ein Amt auszuüben? Im Fall der Wahl des Stadtpräsidiums ist es am 17. Juni gerade umgekehrt. Ursula Stämmer hat einen Leistungsausweis, den ihr Konkurrent nicht annähernd vorzuweisen vermag.


Sie verfügt über grosse politische Erfahrung, ist führungsstark und hat bewiesen, dass sie in den zwölf Jahren mehrheitsfähige Lösungen als Stadträtin und Vize-Stadtpräsidentin erarbeiten und umsetzen kann. 

Ein Leistungsausweis der zeigt, dass diese Frau fähig ist, das Amt als Stadtpräsidentin zu stemmen. 

Ihre bisher bearbeiteten Dossiers sind, nur um einige zu nennen: Energiereglement mit Atomausstieg, Umweltanliegen und nachhaltige Entwicklung, partnerschaftliche Unternehmenskultur, Öffentlicher Verkehr und Langsamverkehr, Kultur als Service public für alle, Sportvereine als gesellschaftlich wichtige Institutionen mit guten Rahmenbedingungen, gute Durchmischung der Bevölkerung und urbane Wohnqualität, bezahlbaren Wohnraum schaffen für alle. 

Als Sicherheitsdirektion setzt sie sich gegen Littering und Lärm, Verunreinigung und Prostitution in Wohngebieten durch. Die negativen Auswirkungen der Stadt als Ausgehmeile will sie fortlaufend reduzieren. Seit zwölf Jahren führt Ursula Stämmer dieses schwierige Amt auf faire und volksnahe Weise, pragmatisch und integrativ. Sie hat mit allen politischen Bewegungen ein gutes Netzwerk aufgebaut und pflegt stadtweit eine gute Zusammenarbeit. 

Anna Birkenmeier schreibt in der Ausgabe der «Neuen LZ» vom 26. Mai 2012 : «Frauen in Führungspositionen sind eine Seltenheit. Oft entscheiden sich Frauen für die Familie und gegen die Karriere. Die Unternehmen sind gefordert.» 

Hier sind die Wählerinnen und Wähler gefordert. Die erste Stadtpräsidentin von Luzern heisst am 17. Juni Ursula Stämmer.

Ruth Derrer vom Schweizerischen Arbeitgeberverband beschliesst ihren Beitrag in der gleichen Ausgabe der «Neuen LZ» folgendermassen: «Es gilt, dass auch die Parteien mit gutem Vorbild vorangehen und vermehrt Frauen in Spitzenpositionen einsetzen.»

Diese erstmalige Gelegenheit bietet sich uns heute an. Packen wir die Chance!

Margrit Grünwald, Luzern


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Über Margrit Grünwald:

Margrit Grünwald (*1949) ist ausgebildete Schulische Heilpädagogin, Hauswirtschafts-Lehrerin und Schulleiterin. Seit 2004 an der Heilpädagogischen Schule der Stadt Zürich tätig. Engagements in der Öffentlichkeit: Kurse für Erwachsene (Begegnungszentrum Rägeboge, Luzern), Leitung einer Frauengruppe zu Umwelt und Ökologie, Vereinsleitung «Mensch und Mitwelt» (Rothenburg), Vorstand Quartierverein Tribschen-Langensand, Vereinsvertretung Echogruppe Gassenküche. 

Früher Mitglied der SP Rothenburg, Mitglied Planungskommission Gemeindehaus Rothenburg, Kandidatur für Gemeinderat Rothenburg. Am 6. Mai 2012 kandidierte sie für den Grossen Stadtrat von Luzern. Margrit Grünwald ist Mitglied der Geschäftsleitung der SP Stadt Luzern. 

Sie ist verheiratet, hat zwei Töchter, einen Sohn, zwei Enkelkinder. 

http://www.margrit-gruenwald.ch