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Kolumne von Josko Pekas

15.02.2015

Bei der Familien-Initiative der CVP sollten andere Parteien über ihre Schatten springen

Dass die Familien-Initiative der CVP von links nicht gestützt wird, ist keine grosse Überraschung. Dass man aber von bürgerlichen Parteien bei diesem Vorhaben keine Unterstützung erhält, ist etwas enttäuschend. Das Wohl der eigenen Partei scheint wie so oft dem Wohl der Bürger im Weg zu stehen.


Zweifelsohne geht es bei der Initiative «Familien stärken! Steuerfreie Kinder- und Ausbildungszulagen» um Entlastung von Familien: Rund 400 000 Familien würden bei einer Annahme von steuerfreien Familienzulagen profitieren. Da aber auch Kantons- und Gemeindesteuern betroffen sind, profitieren sogar rund eine Million Familien. Zudem ist es widersprüchlich, dass Zulagen für Familien, welche entlasten sollen, besteuert werden. 

Warum also diese breite Ablehnung durch andere Parteien? 

Die Initiative geniesst beim Volk verständlicherweise breite Sympathien, nur nicht bei Parteien, die ihr parteipolitisches Denken nicht beiseitelegen können. Nicht einmal, wenn es um die Entlastung der Familien und das Wohl des darbenden Mittelstandes geht. Und dabei meinen Parteien, von links bis rechts, das Prädikat der «echten Volkspartei» für sich beanspruchen zu können.  

Wenn es dann aber tatsächlich darum geht, Familien zu unterstützen, ist niemand bereit zu handeln.

Kürzlich hat die SVP Schweiz die CVP-Initiative unterstützt. Die SVP Kanton Luzern jedoch hat, wie alle Luzerner Parteien, eine Nein-Parole gefasst. 

Die Schweiz fällt am 8. März einen Grundsatzentscheid für die Zukunft von Familien. Es soll sich lohnen und nicht bestraft werden, eine Familie zu gründen. Deshalb braucht es ein Ja zur Initiative und kein parteipolitisches Konkurrenzdenken.

Josko Pekas, Kantonsratskandidat JCVP Kriens 


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Über Josko Pekas:

Geboren 1989, ist er Bürger von Kriens, wo er auch wohnt. Josko Pekas studiert an der Uni Luzern Politikwissenschaften und Recht und ist politischer Mitarbeiter im Sekretariat der CVP des Kantons Luzern. 

Seine Kernbotschaften
«Es ist mir ein Anliegen, dass Politik auch junge Menschen erreicht und im Sinne aller Generationen stattfindet.
. Bildung: Bildung ist unsere wichtigste Ressource und stärkt unseren Kanton. Zugang zu guter Bildung erhöht Chancengleichwertigkeit und unterstützt die Integration. Dabei müssen Gute gefordert und Schwache gefördert werden.
. Junge Menschen müssen besser erreicht werden, damit politische Entscheide nachhaltig getroffen und Bedürfnisse generationengerecht und ganzheitlich erfasst werden.
. Bildungs-/Wirtschaftsstandort Luzern: Die neue Wirtschaftsfakultät in Luzern ist wichtig für den Bildungs- und Wirtschaftsstandort Luzern. Es braucht aber gute Rahmenbedingungen. Die JCVP setzt sich mit ihrer Resolution für bessere Infrastruktur an der Uni Luzern ein.
. Familien: Familien bilden das Fundament der Schweiz und müssen entlastet werden. Es muss sich lohnen und darf nicht bestraft werden, eine Familie zu gründen. Deshalb stimme ich am 8. März für die Familieninitiative.»

Josko Pekas ist Fussballfan und Hobby-Fussballer, spielt Gitarre und liest gerne.

Er sagt: «Ich will mithelfen, Generationen zu verbinden – damit die Politik auch junge Menschen erreicht und im Sinne aller Generationen stattfindet.»

cvpluzern.ch/home.html

Sein Mail:
Josko.pekas(a)cvpluzern(p)ch