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Kolumne von Hanspeter Bucher

13.10.2011

EU-Rettungsschirm – wird auch die Schweiz geschröpft?

Was schon längst klar war, von allen möglichen Politikern jedoch als verantwortungsloses Gerede ins Lächerliche gezogen wurde, tritt bald ein: Die EU bereitet für Griechenland einen Schuldenschnitt vor. Hellas wird damit in den Konkurs geführt.


Schon Joe Ackermann von der Deutschen Bank hat vor über einem Jahr gemeint, Griechenland könne nicht mehr gerettet werden. Sofort wurde er aber ins Kanzleramt zu Big Angie geladen und mundtot gemacht. Jetzt gilt es, den EU-Rettungsschirm mit den notwendigen Geldern zu äufnen. Primär nicht für die konkursiten Staaten, sondern für die bevorstehenden Stützungen der Banken, die diesen Staaten mitgeholfen haben, über ihre Verhältnisse zu leben und zugleich als Finanzinstitut den grossen Reibach zu machen. Die belgische Dexia-Bank ist das erste Opfer, das gestützt werden muss.

Zuerst also andere in die Schulden treiben und danach selber vom Staat gerettet werden. Absurder und unmoralischer geht’s kaum noch. Doch unsere Politiker decken diesen Sumpf. 

Nachdem inzwischen sämtliche EU-Staaten und vorab Deutschland bis aufs Blut für diesen Rettungsschirm geschröpft wurden, ist Barroso auf der Suche nach weiteren Geldquellen. Grossbritannien und die Schweiz bieten sich an. Und wie wir die Duckmäusermentalität in Bern kennen, werden bereits erste nicht ablehnende Signale ausgesandt. Knapp 900 Millionen Franken hat der IWF zur Stützung von Griechenland, Portugal und Irland von der Schweizer Nationalbank bereits erhalten. Ohne Parlament oder Volk zu befragen! Und bald werden es noch viel mehr sein. Die Schweiz wird unterwürfig nicken und einfach bezahlen. Wie sie es gegenüber der EU immer gewohnt ist.

Wie sehr gab es auf linker Seite einen Aufschrei, als entschieden wurde, das Volk nicht über den Kampfjetkauf bestimmen zu lassen. Doch bei einer Milliardenzahlung der Schweiz an den Rettungsschirm herrscht bei Levrat  und Genossen plötzlich Totenstille. Ein weiteres Beispiel verlogener Politik. 

Kantonsrat Hanspeter Bucher (SVP/Hochdorf), Nationalratskandidat


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Über Hanspeter Bucher:

Hanspeter Bucher (SVP/Hochdorf) kandidiert als Nationalrat.

Hier folgt bald sein Steckbrief.