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Kolumne von Franz Grüter

20.09.2015

Verantwortung und Respekt für das eigene Volk

Mit Schlagworten wie «Humanität und Respekt» und Lob für den Bundesrat will sich FDP-Nationalratskandidat Charly Freitag in seinem Leserbrief (auf lu-wahlen.ch seit Freitag, 18. September 2015) um drängende Probleme drücken. Dass die Schweiz 195 Millionen und nochmals 70 Millionen für Flüchtlingshilfe in Syrien vor Ort investiert, ist zwar richtig, löst aber bei uns kein einziges Problem.


Zu den Sorgen der Luzerner Regierung und der Gemeinden sagt der Gemeindepräsident von Beromünster lieber nichts. Hunderttausende, bald Millionen ergiessen sich über Europa, nur zum kleinen Teil Syrer.

Fast gar nichts mit den politischen Problemen der grössten Völkerwanderung seit dem Zweiten Weltkrieg zu tun hat die von Charly Freitag gelobte Sammlung der «Glückskette» von 7,2 Millionen Franken. Das Asylwesen kostet, alle Ebenen eingerechnet, mit über 2 Milliarden jährlich schon heute etwa die Hälfte der Landesverteidigung – und bald noch mehr. 

Gemeinden, Kantone und Sozialstaat kommen an die Grenzen der Belastbarkeit. Den grössten Respekt verdient das Schweizervolk. Wohlstand und Sozialstaat sind kein Glück der Geburt. Alles wurde von Generationen mit Fleiss und Sparsamkeit aufgebaut.

Was derzeit abläuft, hat nur in wenigen Fällen mit politischem Asyl zu tun. Dass Asylbewerber aus dem Balkan und aus Afrika in «Flüchtlinge» umgetauft werden, ändert nichts an der zehntausendfachen Fehleinschätzung. Charly Freitag kritisiert Ungarn, weil es sich an die Vorschriften von Dublin hält. Da denkt Bayerns CSU schon langsam anders. 

Zurecht hingegen fordert Charly Freitag «unbürokratische Soforthilfe vor Ort“». Doch was hilft die bekannte Forderung nach Beschleunigung der Verfahren? In der Schweiz kriegt man nicht mal mehr rechtskräftig verurteilte Mörder und Drogenhändler aus dem Land. Dies aufgrund von Gerichtsurteilen. 

Ein Ausweg aus dem Schlamassel: mehr SVP. Die Partei gehört als einzige im Kanton keinem Block an. 

Zwar haben auch bei CVP und FDP einige den Ernst der Lage erkannt. Aber nur bei der SVP weiss der Wähler wirklich, wofür sie einsteht.

Kantonsrat Franz Grüter, Nationalratskandidat und Präsident und Kantonsrat SVP Kanton Luzern, Eich


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Über Franz Grüter:

Franz Grüter (1963) wohnt mit seiner Frau und drei Kindern in Eich. Aufgewachsen ist er in Ruswil und ist seit je her mit dem Kanton Luzern verbunden. In seiner Freizeit ist er oft beim Biken oder an einem Match des FCL anzutreffen.

Berufliche Laufbahn

Der gelernte Elektrotechniker TS gründete schon zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn ein eigenes IT-Unternehmen das er 2008 mit green.ch, die er zusammen mit einem Investmentpartner übernommen hatte, fusionierte. Als Verwaltungsratspräsident richtete er das Unternehmen strategisch neu aus und baute das Cloud- und Rechenzentrumsgeschäft erfolgreich auf.

Politischer Werdegang

Interessiert am politischen geschehen war Franz Grüter schon während der Kantizeit. Aktiv wurde er aber erst 2010, als Mitglied der Bau- und Zonenkommission der Gemeinde Eich. Von Mai 2012 bis Juni 2017 amtete er als Präsident der SVP Kanton Luzern und baute zahlreiche Ortsparteien auf und aus. Von März 2015 bis November 2015 sass er im Kantonsrat – bis zu seiner Wahl in den Nationalrat. Bei den Wahlen vom 20. Oktober 2019 kandidiert Franz Grüter für den frei werdenden Ständeratssitz und präsentierte dazu jüngst seine Kampagne «Besser för Lozärn».

Schwerpunkte

Seit 2014 engagiert sich der Luzerner als Stiftungsrat in der Schweizerischen Stiftung für Arbeit und Weiterbildung (SSAW), die insbesondere ältere Stellensuchende unterstützt. In seiner politischen Arbeit setzt er sich unter anderem für Transparenz im Arbeitsmarkt, vor allem bei den ausgesteuerten Arbeitssuchenden ein. Gleichzeitig gilt er als Kenner der Digitalwirtschaft und ausgezeichnet vernetzter Unternehmer. Er setzt sich unter anderem ein für die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft, die Schaffung neuer Arbeitsplätze, die innere Sicherheit, den Abbau von Bürokratie und die Unabhängigkeit der Schweiz.

Mandate

Franz Grüter führt als Vizepräsident den ICT-Dachverband ICTswitzerland, sitzt im Vorstand des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes und ist Verwaltungsrat der Luzerner Kantonalbank.
 
Die Website von SVP-Nationalrat Franz Grüter:

http://www.franz-grueter.ch/

Franz Grüter auf der Website des Nationalrates:
http://www.parlament.ch/de/biografie/franz-gr%C3%BCter/4162

Die Website der Firma Green.ch, deren Verwaltungsratspräsident Franz Grüter ist:
thttp://www.green.ch/de-ch/home.aspx