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Kolumne von Franz Grüter

19.08.2015

Massen-DNA-Test könnte Gewaltverbrechen von Emmen aufklären

Ich bin klar für den Einsatz von gross angelegten DNA-Tests in der Region für die schnelle Aufklärung des brutalen Gewaltverbrechens an der jungen Frau in Emmen. Wenn wir bei der Aufklärung eines solchen verwerflichen Verbrechens helfen können, erstaunt mich die Einstellung von Leuten, die den breit angelegten DNA-Test aus Gründen des angeblichen Datenschutzes ablehnen!


Persönlich und beruflich setzte ich mich für ein starkes und sicheres Datenschutzgesetz ein. Insbesondere bin ich gegen die Speicherung von Daten über unschuldige Menschen auf Vorrat; so, wie es die Revision des Bundesgesetzes zur Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (BÜPF) vorsieht.

Aber dies hier ist ein anderer Fall! Hier wurde ein abscheuliches Gewaltverbrechen begangen und jetzt ist es unsere Pflicht dafür zu sorgen, dass der Schuldige möglichst schnell gefunden wird. Das bedeutet, dass wir alle Möglichkeiten nutzen sollten, die uns zur Verfügung stehen.

Wir sollten den breit angelegten DNA-Test einsetzen, denn es gibt unzählige Fahndungserfolge, vor allem in den USA und Deutschland, bei denen dank gross angelegter DNA-Speicheltests die jeweiligen Täter schnell gefasst und dingfest gemacht werden konnten. 

Insofern überrascht es mich, dass laut Simon Kopp, Sprecher der Luzerner Strafverfolgungsbehörden, jetzt der falsche Moment sei, um über den Einsatz von Massen-DNA-Tests zu entscheiden. Selbst wenn der Täter nicht aus der Region stammen sollte, so hätte man mit dieser Massnahme wenigstens nichts unversucht gelassen, was schnell zur Aufklärung des Falles führen könnte.

DNA-Tests können in der Forensik als Erfolgsgeschichte bezeichnet werden. Tausende von Delikten konnten nur dank dieser Tests schnell und zuverlässig aufgeklärt werden. Das muss auch im Fall von Emmen möglich sein.

Und natürlich müssen die DNA-Daten der getesteten Personen, welche  unschuldig sind, im Nachgang wieder gelöscht werden. Damit sollten auch sämtliche Bedenken von Unschuldigen aus der Welt geräumt werden können.

So hoffe ich, dass es dank dieser Methode bald möglich sein wird, den brutalen und kaltblütigen Täter von Emmen zu fassen, und hinter Schloss und Riegel zu bringen.

Kantonsrat Franz Grüter, Präsident SVP Kanton Luzern, Eich


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Über Franz Grüter:

Franz Grüter (1963) wohnt mit seiner Frau und drei Kindern in Eich. Aufgewachsen ist er in Ruswil und ist seit je her mit dem Kanton Luzern verbunden. In seiner Freizeit ist er oft beim Biken oder an einem Match des FCL anzutreffen.

Berufliche Laufbahn

Der gelernte Elektrotechniker TS gründete schon zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn ein eigenes IT-Unternehmen das er 2008 mit green.ch, die er zusammen mit einem Investmentpartner übernommen hatte, fusionierte. Als Verwaltungsratspräsident richtete er das Unternehmen strategisch neu aus und baute das Cloud- und Rechenzentrumsgeschäft erfolgreich auf.

Politischer Werdegang

Interessiert am politischen geschehen war Franz Grüter schon während der Kantizeit. Aktiv wurde er aber erst 2010, als Mitglied der Bau- und Zonenkommission der Gemeinde Eich. Von Mai 2012 bis Juni 2017 amtete er als Präsident der SVP Kanton Luzern und baute zahlreiche Ortsparteien auf und aus. Von März 2015 bis November 2015 sass er im Kantonsrat – bis zu seiner Wahl in den Nationalrat. Bei den Wahlen vom 20. Oktober 2019 kandidiert Franz Grüter für den frei werdenden Ständeratssitz und präsentierte dazu jüngst seine Kampagne «Besser för Lozärn».

Schwerpunkte

Seit 2014 engagiert sich der Luzerner als Stiftungsrat in der Schweizerischen Stiftung für Arbeit und Weiterbildung (SSAW), die insbesondere ältere Stellensuchende unterstützt. In seiner politischen Arbeit setzt er sich unter anderem für Transparenz im Arbeitsmarkt, vor allem bei den ausgesteuerten Arbeitssuchenden ein. Gleichzeitig gilt er als Kenner der Digitalwirtschaft und ausgezeichnet vernetzter Unternehmer. Er setzt sich unter anderem ein für die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft, die Schaffung neuer Arbeitsplätze, die innere Sicherheit, den Abbau von Bürokratie und die Unabhängigkeit der Schweiz.

Mandate

Franz Grüter führt als Vizepräsident den ICT-Dachverband ICTswitzerland, sitzt im Vorstand des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes und ist Verwaltungsrat der Luzerner Kantonalbank.
 
Die Website von SVP-Nationalrat Franz Grüter:

http://www.franz-grueter.ch/

Franz Grüter auf der Website des Nationalrates:
http://www.parlament.ch/de/biografie/franz-gr%C3%BCter/4162

Die Website der Firma Green.ch, deren Verwaltungsratspräsident Franz Grüter ist:
thttp://www.green.ch/de-ch/home.aspx