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Kolumne von Charly Freitag

01.08.2015

Die Stärke der Schweiz liegt in ihrem inneren Zusammenhalt

An der 1. Augustfeier in Luthern hielt soeben FDP-Kantonsrat und Gemeindepräsident Charly Freitag (Beromünster) die Begrüssungs-Rede. Er hat lu-wahlen.ch vorab sein Manuskript zur Verfügung gestellt.


FDP-Kantonsrat Charly Freitag ist Gemeindepräsident von Beromünster und Präsident der Plattform Stadt-Land. Er hielt heute an der 1. Augustfeier in Luthern die Begrüssungsrede.

Bilder: Herbert Fischer

Geschätzter Gemeindepräsident Beat Burri, geschätzter Stadtpräsident von Luzern, Stefan Roth

Liebe Festgemeinde

Ich freue mich, Ihnen die Grüsse unseres Vereinsvorstandes der Stadt-Land-Plattform überbringen zu dürfen.

Die heutige Bundesfeier hier im Luthernthal findet unter dem Motto «Stadt und Land-Hand in Hand» statt. Es ist eine gemeinsame Veranstaltung des Fördervereins Luthern Bad und der Stadt-Land-Plattform.ch.

Welcher Tag würde besser passen, dass wir uns an unsere Wurzeln – ja, an das, was unsere Schweiz im Kern ausmacht – zurückerinnern als der 1. August, unser Bundesfeiertag?

Unsere freiheitliche Verfassung ist etwas vom Besten, was unser Land zu bieten hat. Die Strukturen, welche wir uns innerhalb dieser Verfassung gegeben haben, dass wir die Aufgaben auf Bund, Kantone und Gemeinden verteilen sowie das umfassende Mitspracherecht der Bevölkerung im Rahmen der direkten Demokratie sind wesentliche Elemente, welche dazu beitragen, dass die Schweiz heute zur Weltspitze gehört. 

Und zwar zur Weltspitze, was den Wohlstand angeht, aber auch zur Weltspitze im Bezug darauf, dass wir eines der glücklichsten Völker sind. Dass wir dies erreicht haben, dafür haben unsere Vorväter unglaublich viel geleistet. Auch heute noch leisten wir Schweizerinnen und Schweizer überdurchschnittlich viel und gehören deshalb zu den produktivsten Ländern weltweit.

Es kommen aber auch neue Herausforderungen auf unser Land zu. Die Welt ist kleiner und mobiler geworden und der Alltag hektischer. Unsere Abhängigkeit von den Weltmärkten und der Wirtschaftsentwicklung ist gross und sie betrifft uns alle. Anforderungen und Erwartungen an unser Land sind gestiegen und immer mehr wird reglementiert und Freiräume werden eingeschränkt.

Damit wir mit diese neuen Herausforderungen meistern können heisst es, unseren alten Traditionen treu bleiben: das beibehalten, was funktioniert, aber auch bewusst prüfen wo es allenfalls Anpassungen gibt. Dies hat unser Land immer vorzüglich beherrscht. Das Erfolgsgeheimnis bestand und besteht in gemeinsamen Ziele. Zielen, hinter welchen alle Schweizer stehen, egal, ob vom Land oder aus der Stadt. Nur mit einer Vision und daraus abgeleiteten gemeinsamen Zielen können wir uns weiterentwickeln.

Es ist auch weiterhin wichtig, dass wir uns bewusst sind, dass die Stärke der Schweiz in ihrem inneren Zusammenhalt und im geeinten Auftreten liegt. Damit wir gemeinsame Ziele erarbeiten können und geeint auftreten, braucht es gegenseitiges Verständnis – Verständnis für einander entsteht aber nur bei gegenseitigem Austausch im Rahmen eines Dialogs. Nur, wenn wir das Gespräch miteinander führen, kommen wir weiter.

Aus dem Verständnis entstehen Kooperationen, wir arbeiten zusammen und schaffen Lösungen, in welchen Stadt und Land ihre Stärken einbringen können. Dadurch entsteht ein Mehrwert für die Menschen in unseren Gemeinden, den Städten und der ganzen Schweiz.

Dieser Gedanke steht bei unserer Tätigkeit in der Stadt-Land-Plattform.ch im Zentrum. Dieser Gedanke steht aber auch an der heutigen 1. August Feier im Zentrum. Diese Haltung soll aber nicht nur hier und heute sondern über den heutigen Tag hinaus berücksichtigt werden. Gemeinsam können wir dies erreichen.

Ich danke Ihnen, wenn Sie diesen Gedanken mitnehmen und diesen Gedanken auch pflegen. Denn nur gemeinsam sind wir stark, gemeinsam haben wir unser Land aufgebaut und dies gilt es beizubehalten. So werden wir auch die aktuell anstehenden sowie die zukünftigen Herausforderungen meistern.

Liebe Festgemeinde, ich wünsche und uns allen einen wunderschönen 1. August und  freue mich, gemeinsam mit Ihnen, auf die Worte des Stadtpräsidenten von Luzern, Herrn Stefan Roth.

Charly Freitag, FDP-Kantonsrat und Gemeindepräsident, Beromünster


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Über Charly Freitag:

Geboren 1978, Bürger von Beromünster und dort auch wohnhaft (im Ortsteil Gunzwil). Verheiratet, eine Tochter. 

Abgeschlossene Lehre als kaufmännischer Angestellter, dann Ausbildung zum Wirtschaftsinformatiker an der HWV Luzern. Management College – Führungsdiplom FND. Bachelor of Law mit Zusatz Europarecht der Uni Freiburg.

Heute tätig als Gemeindepräsident von Beromünster, daneben betreut er selbständige Mandate.

2006 - 2013 Mitglied Jungfreisinnige Luzern (verschiedene Vorstandstätigkeiten)

2008 - heute Wahlkreispräsident der FDP.Die Liberalen Wahlkreis Sursee

2009 - heute Gemeindepräsident Beromünster

2011 - heute Kantonsrat, Mitglied der Kommission für Justiz und Sicherheit. 

. Präsident Verein Kulturzentrum Stiftstheater Beromünster
. Vorstandsmitglied im Verein Stadt-Land-Plattform.ch
. Präsident Benevol Luzern, Fachstelle für Freiwilligenarbeit
. OK-Präsident des Kantonalen Schwingfestes 2013 in Beromünster
. OK-Präsident des Kantonalen Jugendmusikfestes 2016 in Gunzwil

Charly Freitags Kernbotschhaften:

«Verantwortung wahrnehmen mit Weitblick»
Ich spüre, wo der Schuh drückt, übernehme Verantwortung und fasse auch heisse Eisen an.

Vorwärtsstrategie Kanton Luzern
Ich vertrete konsequent die Vorwärtsstrategie unseres Kantons.

Perspektiven für Land und Stadt
Ich setze mich dafür ein, dass Perspektiven sowohl für die ländlichen Räume wie auch für die städtischen Gebiete in unserem Kanton geschaffen werden.

Flexible Umsetzung von Bundesvorgaben
Bei der Umsetzung von Bundesvorgaben im Kanton ist darauf zu achten, dass die nötige Flexibilität berücksichtigt wird damit am Schluss passende Lösungen in allen Regionen des Kantons Luzern möglich sind.

http://www.charly-freitag.ch