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Kolumne von Philipp Federer

01.04.2012

Rolf Hermetschweiler will um jeden Preis auffallen

Um sein für den Wahlkampf bemaltes Auto auffällig zu platzieren, liess SVP-Stadtratskandidat Rolf Hermetschweiler den Wagen mehr als zwei Stunden an verbotenem Ort stehen. Und die Polizei schaute zu.


Während mehr als zwei Stunden parkierte Stadtratskandidat Rolf Hermetschweiler seinen Wahlkampf-Fiat vor dem Luzerner Theater.<br><br>Auch er liebt es aufzufallen - bis die Polizei kommt: SVP-Kantonalsekretär Anian Liebrand (rechts), nachdem er am 10. September 2011 die Luzerner Seebrücke mit Kreide beschmiert hatte; in der Sprache der SVP ein klassischer Vandalenakt. Mehr dazu unten auf dieser Seite unter «Dateien»: «Was "Al Kreida" und "info8" verschweigen».

Während mehr als zwei Stunden parkierte Stadtratskandidat Rolf Hermetschweiler seinen Wahlkampf-Fiat vor dem Luzerner Theater.

Auch er liebt es aufzufallen - bis die Polizei kommt: SVP-Kantonalsekretär Anian Liebrand (rechts), nachdem er am 10. September 2011 die Luzerner Seebrücke mit Kreide beschmiert hatte; in der Sprache der SVP ein klassischer Vandalenakt. Mehr dazu unten auf dieser Seite unter «Dateien»: «Was "Al Kreida" und "info8" verschweigen».

Auffallen um jeden Preis - auch wenn dadurch Gesetze gebrochen werden: So hat es die SVP am liebsten. Und das gefällt offensichtlich auch ihrem Stadtratskandidten Rolf Hermetschweiler, der am gestrigen Samstagnachmittag (31. März 2012) während eines Podiumgesprächs im Luzerner Theater sein auffälliges Gefährt demonstrativ in der Verbotszone abstellte. Und das mindestens von 15.15 bis 17.35h. 

Dieses Auto ist unter anderem beschriftet mit dem Slogan: «Mit Sozialkompetenz - Rolf Hermetschweiler in den Stadtrat.»

Der Vorgang wäre hier kein Thema, wenn es nicht Hermetschweilers Partei wäre, die ansonsten immer und überall wegen jeder Kleinigkeit «hartes Durchgreifen», die «konsequente Handhabung geltender Gesetze» und andere Unerbittlichkeiten fordert. 

Doch warum war Rolf Hermetschweiler im Luzerner Theater? Dort hatte die Theatergesellschaft zu einem Podium geladen. Die zwei Parteilosen - nämlich ich und der 3 Könige-Wirt - sowie Adelino De Sa von den JUSO waren unerwünscht. Dafür durfte Stefan Roth über das Gnagiessen erzählen. 

Philipp Feder, parteiloser Grossstadtrat und Stadtratskandidat, Luzern


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Über Philipp Federer:

Philipp Federer (*1961 / parteilos / Luzern) ist Theologe und Lehrer. Er stammt aus Wolhusen, engagierte sich beim Forum Wolhusen / Bunte Liste Amt Sursee. 22 Jahre war er im kantonalen Vorstand der Grünen. 2010 verliess er zuerst den Vorstand und dann die Partei. 

Im Grossen Stadtrat politisierte er während zehn Jahren (bis 2012), zuerst während neun Jahren für die Grünen, nachher ein Jahr lang als Parteiloser. Er war Mitglied der GPK sowie der städtischen Sport- und der Verkehrskommission.

phfederer(a)bluewin(p)ch

Die Website von Philipp Federer:
provinzgefluester.ch

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http://www.stadtluzern.ch/de/politik/ggr/polgeschaefte/?uz=PHILIPP