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Kolumne von Claudio Soldati

04.04.2013

Absurde Vorwürfe der «NLZ» an die Luzerner Linke

Mit dem Ergebnis zur Initiative für eine lebendige Industriestrasse hat die Linke ganz sicher kein Eigentor geschossen, wie dies ein Artikel der «Neuen LZ» vom Dienstag (2. April) etwas reisserisch suggeriert (siehe weiter unten auf dieser Seite unter «Dateien»).


Mit über 61 Prozent Zustimmung zur Industriestrasse-Initiative hat im September 2012 die Linke zusammen mit der Luzerner Bevölkerung das 2:0 für zahlbaren Wohnraum erzielt. Und dies gegen den Stadtrat und alle bürgerlichen Parteien, welche schon im Juni die Wohnbau-initiative von Mieterverband, SP und Grünen bekämpft hatten. 

In dieser Deutlichkeit bringt das Resultat eine Abkehr der bisherigen Wohn- und Bodenpolitik, welche vor allem gut betuchte Steuerzahler und internationale Firmenholdings anlocken wollte. 

Gemäss dieser Strategie hätte eher ein dubioser Rohstoffhändler als ein fortschrittliches Unternehmen wie Mobility den Zuschlag an der Industriestrasse bekommen. Für den laufenden, partizipativen Prozess zur Weiterentwicklung des Areals bleibt zu hoffen, dass die Initiativ-Gegner ihre Lehren gezogen haben. 

Denn nur wenn sie mithelfen, die berechtigten Anliegen bezüglich Wohnen, Kultur und Kleingewerbe an der Industriestrasse umzusetzen, gehen letztlich alle als Gewinner vom Platz.

Claudio Soldati, Präsident SP Stadt Luzern, Luzern


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Über Claudio Soldati:

Claudio Soldati (*1984) ist im Kanton Obwalden aufgewachsen und lebt seit fünf Jahren in der Stadt Luzern. Nach der Ausbildung zum kaufmännischen Angestellten hat er das Studium an der Hochschule Luzern - Soziale Arbeit absolviert und abgeschlossen. Heute arbeitet er als Sozialarbeiter FH in einem Sozialdienst im Kanton Zug.

Er ist Präsident der Sozialdemokratischen Partei der Stadt Luzern, Mitglied der JungsozialistInnen, der Gewerkschaft vpod, des Berufsverbandes AvenirSocial, von Greenpeace und Erklärung von Bern (EvB).