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Kolumne von Albert Schwarzenbach

14.01.2012

Blick nach Emmen

Über 62 Prozent der Stimmenden sprachen sich am 27. November 2011 in der Stadt Luzern dafür aus, Fusionsverhandlungen mit den umliegenden Gemeinden zu führen. Dies ist ein überraschend deutliches Resultat.


In Reussbühl waren 68 Prozent dafür, in Littau Dorf 63 Prozent. Damit bekundete ein grosser Teil der Bewohnerinnen und Bewohner, die von der Fusion Littau Luzern betroffen waren,  dass sie mit ihrer heutigen Situation zufrieden sind und auf diesem Weg weitergehen möchten. Wo die Fakten sprechen, so erläuterte Regierungsrätin Yvonne Schärli richtig, findet die Idee von Fusionen Mehrheiten. 

Kriens, Ebikon und Adligenswil wollen diesen Weg nicht mitgehen. Dies ist ein demokratischer Entscheid und folglich zu akzeptieren. Wie für diese Gemeinden der Alleingang ausfällt, wird sich zeigen. Zumindest in Kriens scheint unklar, wie mit den knappen Finanzen die vielen Aufgaben, die sich künftig stellen, bewältigt werden können.   

In der Stadt weitet sich der Blick auf Emmen aus, das erst am 11. März 2012 über die «Starke Stadtregion» abstimmen wird. Die Idee eines Stadtzentrums Luzern-Nord bekommt jetzt neuen Schwung. Bereits ist die Seetalplatzplanung weit fortgeschritten. Für die Emmenweid, einst als möglicher Standort für die «Salle Modulable» bekannt geworden, bestehen ebenfalls Ideen. Der Stadtrat und das Stadtparlament haben sich bereits früher dafür ausgesprochen, näher an den Wirtschaftsraum Zürich heranzurücken. 

Wegen der kantonalen Steuergesetzrevision nimmt die Stadt in den nächsten Jahren weniger Geld von den Unternehmen ein. Nur wenn neue Firmen angesiedelt werden können, lässt sich dieses Loch stopfen. Und weil in der Stadt die Flächen, die sich für Ansiedlungen eignen, beschränkt sind, wird Emmen mit seinen Landreserven zum Wunschpartner.

Sollte die Bevölkerung der grössten Vorortsgemeinde am 11. März 2012 den Fusionsverhandlungen zustimmen, entstehen eine grosse Dynamik und eine Aufbruchsstimmung. 

Sie lässt sich nutzen, um ein Fusionsmodell zu erarbeiten, das auch finanziell tragbar ist. 

Albert Schwarzenbach, CVP-Grossstadtrat, Luzern


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Über Albert Schwarzenbach:

Albert Schwarzenbach (*1953) vertritt seit 2007 die CVP im Stadtparlament. Er gehört der Geschäftsprüfungskommission an. Beruflich ist er Geschäftsführer der Kommunikationsagentur Polykomm GmbH. Er ist Präsident des Vereins «Weihnachten in Luzern», des internationalen Weihnachtsforums «Venite», Mitglied des Beirats der Hochschule Luzern Wirtschaft, des Clubs 94 und des Wirtschaftsverbandes der Stadt Luzern.

Albert Schwarzenbach ist am 6. Mai 2012 als CVP-Grossstadtrat wiedergewählt worden.

Vorstösse von Albert Schwarzenbach im Stadtparlament:
http://www.stadtluzern.ch/de/politik/ggr/polgeschaefte/?uz=ALBER