das gesamte meinungsspektrum lu-wahlen.ch - Die Internet-Plattform für Wahlen und Abstimmungen im Kanton Luzern

Spenden für Verein lu-wahlen.ch

Diese Website gefällt mir! Um weitere Beiträge darauf zu ermöglichen, unterstütze ich lu-wahlen.ch gerne mit einem Betrag ab CHF 10.-

Kolumne von Adelino De Sa

12.11.2012

Selbst sinnlose Strassen können den Bürgerlichen offenbar nicht genug kosten

Die Stadt Luzern versinkt im Verkehrschaos. Allerdings nicht, weil wir zu wenig Strassen hätten, sondern weil zu viele AutomobilistInnen sie gleichzeitig an den gleichen Stellen nützen.


Um hier abzuhelfen, ist der Südzubringer das genaue Gegenteil dessen, was es braucht, er ist ein Projekt, das von einem längst überholten Denken zeugt und das zudem viel, sehr viel zu teuer ist!

Es gibt Beispiele genug die belegen, wozu dieses Denken geführt hat, nämlich zu Mehrverkehr, statt zur (angeblich) beabsichtigten Entlastung. Etwa beim Bareggtunnel: Innerhalb von zwei Jahren nach seinem Umbau musste er zehn Prozent mehr Verkehr aufnehmen.

Nebst der mehrfach erhärteten Tatsache, dass «mehr Strassen gleich mehr Verkehr» bedeuten, finde ich es zynisch, wenn sich das bürgerliche Lager so vehement für den Südzubringer einsetzt (Kosten: 250 Millionen Franken, plus-minus 50 Prozent), im gleichen Atemzug jedoch immer wieder jeden Franken zur Diskussion stellt, wenn es um Ausgaben geht wie die Unterstützung des «Kulturmagazins», das Kinder- und Jugendparlament, um Park- und Grünanlagen und dort im speziellen um die Instandhaltung von Kinderspielplätzen. 

Solche Einrichtungen tragen viel zur Lebensqualität unserer Stadt bei, noch mehr Verkehr hingegen zerstört sie.

Ich hoffe sehr, dass sich diese Einsicht immer mehr durchsetzt und dass die Planungsleiche Südzubringer am 25. November mit einem Ja zur Initiative «kein Südzubringer» beerdigt wird. 

Adelino De Sa, Vizepräsident JungsozialistInnen Stadt Luzern, Luzern


Teilen & empfehlen:
Share    
Kommentare:

Keine Einträge

Kommentar verfassen:

Ins Gästebuch eintragen
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz  

Über Adelino De Sa:

Adelino Antonio de Sa (1988) ist in Luzern geboren. Die Primarschule hat er in Portugal im Colegio do Sardao angefangen. Im 97 kehrte er in die Schweiz zurück, wo er zuerst einen Intensiv-Deutschsprachkurs absolvieren musste. Die Primar- und Sekundarschule schloss er im Hubelmattschulhaus Luzern ab. Danach lernte er zwei Berufe: Montage-Elektriker und Elektroinstallateur EFZ.

Zurzeit leistet Adelino Zivildienst im Blindenheim Horw. Politisch aktiv ist er seit Ende 2010, seit Juni 2011 ist er Vorstandsmitglied der JUSO Stadt Luzern. Adelino De Sa kandidiert als JUSO-Stadtrat und -Grossstadtrat.

http://luzern.juso.ch/