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Gastbeitrag von Ronald Joho

Über den Autor:

Ronald Joho-Schumacher
(*1955) ist geschäftsführender Inhaber der akomag Kommunikation & Medienmanagement AG in Stans und Luzern. Die Agentur ist seit 1988 am Markt und berät und betreut Unternehmen und Institutionen in allen Belangen der Kommunikation. Vor seiner Tätigkeit als Kommunikationsberater war Ronald Joho Redaktor am «Luzerner Tagblatt». Als freier Journalist war er für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften tätig. Er schätzt das breite Angebot des maz auch für die Kommunikationsbranche und ist überzeugt, dass diese Journalistenschule für den Kommunikationsstandort Luzern von Bedeutung ist.

23.04.2012

Das MAZ gehört zu Luzern - basta!

Es ist unglaublich: Da wird ein simpler Beitrag von 50 000 Franken für eine Institution gestrichen, die das x-fache davon wert ist – das maz, die Schweizer Journalistenschule! Das ist – mit Verlaub –, als würde man Facebook aus dem Silicon Valley vertreiben. Hier wird konkret, was «lu-wahlen» bereits im November 2011 zu Recht an den (Online-)Pranger gestellt hat.

Dass die maz-Leitung erwägt, Luzern zu verlassen, weil auch die Wertschätzung fehlt, ist mehr als verständlich. Wir wollen das nicht! Deshalb haben wir ein überparteiliches Komitee mit dem Namen «Nicht ohne maz» auf die Beine gestellt. Mit einer Unterschriftenaktion im Internet und mit Hilfe der Social Media setzen wir uns für den Verbleib der Schweizer Journalistenschule in Luzern ein. Mit Ihrer Unterschrift dokumentieren Sie den Fehlentscheid eines wohl überforderten Parlaments! 

Der Wegzug einer Institution, die seit 1984 im Kanton Luzern domiziliert ist, hat auch wirtschaftliche Gründe: Das maz ist ein Wirtschaftsfaktor und generiert eine entsprechende Wertschöpfung. Unterstützen Sie deshalb das maz und treten Sie dem Komitee bei – Ihre Unterschrift stärkt die Position der Schweizer Journalistenschule.

Es geht auch darum, im Hinblick auf spätere Budgetdebatten das Parlament davon zu überzeugen, von weiteren Streichungen des Unterstützungsbeitrages für das maz abzusehen.

Es gibt gute Gründe, das maz zu unterstützen – vor allem geht es auch um die Wertschätzung einer Institution gegenüber, die neben Wertschöpfung viel zum Image des Standortes Luzern beiträgt:

• Der Kanton Luzern hat 1984 das maz mitgegründet

• Das maz ist ein Wirtschaftsfaktor und generiert eine bedeutende Wertschöpfung

• Das maz hat 2011 für rund CHF 1,6 Mio. Leistungen von lokalen Unternehmen bezogen

• Das maz finanziert sich zum grössten Teil selber (Eigenfinanzierung: 76 %)

• Durch das maz haben Medienschaffende einen positiven Bezug zu Luzern

• Medien sind eine Industrie der Zukunft

• Andere Städte reissen sich um das maz

• Der Campus Luzern wird durch das maz gestärkt.

Dem Co-Präsidium des Komitees «Nicht ohne maz» gehören folgende Persönlichkeiten an: Anderhub Barbara, Theater- und Medienwissenschaftlerin, Luzern; Becker Alfred N., Verwaltungsratspräsident Messe Luzern, Luzern; Bitterli Mucha Rosie, Juristin, Luzern; Bühlmann Cécile, ehem. Nationalrätin, Luzern; Egle Franz, Consultant, Luzern; Gernet Hilmar, Direktionsmitglied Raiffeisen Schweiz und VR-Präsident «Surseer Woche», Luzern; Groebner Valentin, Professor Universität Luzern, Luzern; Higgs Barbara, Leiterin Presse und Öffentlichkeitsarbeit Lucerne Festival, Luzern; Jost Manuela, Grossstadträtin/Kantonsrätin glp, Luzern; Koch Markus, Leiter Zentralschweiz Bank Sarasin, Luzern; Lüönd Karl, Publizist, Zürich; Mürner Brigitte, alt Regierungsrätin, Meggen; Ragaz Stefan, Journalist, Luzern; Schulz Peter, Verleger und Gründungsdirektor, maz, Meggen; Truttmann-Hauri Susanne, Gemeinderätin Emmen, Emmenbrücke; Widmer Gisela, Autorin und Kolumnistin, Luzern; Zwyssig Toni, ehem. Ausbildungsleiter Schweizer Fernsehen, Luzern

Das Unterstützungskomitee «Nicht ohne maz» ist eine Initiative der beiden Luzerner Kommunikationsagenturen akomag und wave. 

Ronald Joho, Stans/Luzern


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