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02.03.2018

srf.ch - Solche Filme wären nicht mehr zu sehen, wenn «No Billag» am Sonntag angenommen würde

Das Wildheuen ist in den europäischen Alpen zu einer Seltenheit geworden: Einst stritten sich arme Kleinbauern um die letzten steilen Heuwiesen an den Bergflanken. Der mehrfach preisgekrönte Luzerner Filmer Beat Bieri hat dazu eine «Dok» gedreht, die gestern Donnerstagabend ausgestrahlt worden ist.


Unter «Links» gehts direkt zu diesem Film. Und zu einem Interview mit Beat Bieri.

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Wie immer, wenn Beat Bieri (*1953) gewirkt hatte, ist ein eindrückliches Werk entstanden. Der Luzerner Journalist und Filmer hat seit dem Jahr 2000 für das SRF insgesamt 40 Filme geschaffen und ist dafür auch schon mit renommierten Preisen geehrt worden. Es ist somit nichts Besonderes mehr, wenn ihm ein Wurf gelungen ist wie jener, der gestern Abend in die Stuben flimmerte.

Bieri jüngstes Opus ist hier dennoch der Rede wert. Denn stimmten Volk und Stände übermorgen Sonntag der Massenentlassungs-Initiative «No Billag» zu, so wäre auch damit Schluss.

«Nix SRG» mehr gleich «nix Doku» mehr gleich «nix Bieri» mehr. So einfach ist das.

Erst recht würde das Ende der SRG das einheimische Kinofilm-Schaffen beenden. Denn dessen Schweizer Produktionen sind ohne die Beiträge, welche die SRG dafür leistet, schlicht undenkbar.

Darauf gilt es auch jetzt noch, im Schlussspurt dieses Abstimmungskampfes, deutsch und deutlich hinzuweisen, wann und wo immer sich die Gelegenheit dazu bietet. 

Herbert Fischer, Redaktor lu-wahlen.ch, Mitglied des Luzerner Komitees NEIN zum Sendeschluss, Luzern