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Die Redaktion empfiehlt

28.05.2017

srf.ch - «Sternstunde» mit einer der letzten Zeuginnen des letzten Jahrhunderts

Die ungarische Philosophin Ágnes Heller ist eine der letzten Zeitzeuginnen des 20. Jahrhunderts. Sie hat als Jüdin den Holocaust und den Stalinismus miterlebt und gilt heute als eine der wichtigsten Philosophinnen der Gegenwart. Ein Gespräch über den Sinn des Lebens und die Liebe zur Freiheit. Sie ist Gast in der «Sternstunde Philosophie» auf SRF1.


Ágnes Heller wurde 1929 als Jüdin in Budapest geboren und musste als Jugendliche den Zweiten Weltkrieg miterleben. Ihr Vater wurde in Ausschwitz getötet, sie selbst entkam dem Tod nur durch Zufall, zusammen mit ihrer Mutter.

Auf die erste Hölle des Nationalsozialismus folgte bald die zweite: der Stalinismus. Die damals überzeugte Marxistin erlebte, wie aus einer guten Idee grausame Politik gemacht wurde. Heute kämpft die 88-Jährige für mehr Freiheit und erhebt ihre Stimme gegen Viktor Orban, den Ministerpräsidenten Ungarns.

Sie kritisiert den zunehmenden Abbau der liberalen Demokratie in Ungarn und sieht in Orban einen gefährlichen Machtmenschen. Mit Yves Bossart blickt sie auf ihr bewegtes Leben und verrät, was sie antreibt. 

Sonntag, 28. Mai 2017, 11 bis 12h (siehe unter «Links»).

(red)