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04.05.2017

Peter von Matt: Bruder Klaus gehörte nie den Katholiken allein

Der Wortlaut der Rede des emeritierten Zürcher Literatur-Professors Peter von Matt an der Gedenkfeier zum 600. Geburtstag von Bruder Klaus am 30. April 2017 auf dem Landenberg in Sarnen.


Die Eidgenossenschaft war in jedem Jahrhundert mindestens einmal in Gefahr, am eigenen Egoismus zugrunde zu gehen. Man hat sich gegenseitig bekämpft und totgeschlagen und war stolz darauf. Dass die Schweiz immer nur von aussen bedroht gewesen sei, ist ein Märchen. Sie war es häufiger von innen. Jedes Jahrhundert hatte seine von Eidgenossen im Namen politischer und ökonomischer Ziele getöteten Eidgenossen.

Jedes Jahrhundert hatte seine Kultur der öffentlichen Beschimpfung andersdenkender Landsleute.

Dabei war die Eidgenossenschaft sehr lange gar kein Staat. Sie war ein kompliziertes Netzwerk von Städten und Ländern, die alle auf ihrer Autonomie bestanden und jederzeit bereit waren, gegen einander Krieg zu führen. Das Jahrhundert, in dem Bruder Klaus lebte und eine rätselhafte Ausstrahlung weit über den Raum der heutigen Schweiz hinaus gewann, war genau jenes Jahrhundert, in dem die Eidgenossenschaft sich darüber klar werden musste, wer und was sie eigentlich war. In einem jahrelangen Bürgerkrieg zwischen den Innerschweizern und den Zürchern hatte man die militärische Kraft der einzelnen Orte noch einmal erhöht, wobei es sogar zu Seeschlachten auf dem Zürichsee kam. Man war nicht nur bereit, einander zu erschlagen, man hatte auch Lust, einander zu ertränken. Und als die Eidgenossen wenig später dreimal gegen die Burgunder siegten – nun wieder brüderlich Seite an Seite –, waren sie wie über Nacht zu einem europäischen Machtfaktor geworden. Aber wer und was waren sie denn eigentlich? Jeder Ort wollte seine eigenen Grenzen erweitern, und viele Orte hatten sich überdies auf eigene Faust noch anderweitig verbündet. Von einer Schweiz mit festen gemeinsamen Grenzen konnte keine Rede sein. Es gab nicht einmal einen eindeutigen Namen für das schwankende Gebilde.  

Heute würden wir sagen: die Eidgenossen brauchten eine Identität. Dieses Wort kannten sie nicht, das Problem hatten sie gleichwohl. 

Und tatsächlich setzte jetzt ein erstaunlicher Prozess der politischen Identitätsbildung ein, ein kollektives Bemühen um die Selbstvergewisserung gegenüber den umliegenden Mächten. Bruder Klaus war daran beteiligt, aber ebenso einer seiner Freunde, der Landschreiber von Obwalden, Hans Schriber. Dieser war ein humanistisch geschulter Intellektueller, und er verfasste die erste zusammenhängende Beschreibung dessen, was wir heute die Gründungsgeschichte der Schweiz nennen. In das Weisse Buch von Sarnen schrieb er die Erzählung von den Untaten der bösen Vögte in Uri, Schwyz und Unterwalden und dass es eine Frau war, die in der Not den Rat zu einer Verschwörung gab. Er beschrieb, wie man sich immer wieder auf dem Rütli traf, dass man sich gegenseitige Treue schwur, und wie es zum Apfelschuss des Tell kam, zur Ermordung Gesslers in der Hohlen Gasse und zum Sturm auf die Burgen in den drei Ländern. Dem folgen lange Berichte über die anschliessenden Taten und Bündnisse der Eidgenossen. 

Dazu muss man nun wissen, dass kurz zuvor in Basel das Konzil getagt hatte, zwanzig Jahre lang, bei dem sich die Spitzen der europäischen Intelligenz versammelten und miteinander verkehrten. Das neue Wissen der Humanisten aus Italien wurde so in den Norden getragen und strahlte von Basel überall hin aus. 

Zu diesem Wissen gehörte die Wiederentdeckung der römischen Geschichte, die der Geschichtsschreiber Livius in den Jahrzehnten vor und nach Christi Geburt aufgezeichnet hatte, und die alle Gründungsmythen und Heldengeschichten der römischen Überlieferung enthielt. Diese Erzählungen hatten einst die politische Identität des römischen Reichs geprägt, und sie wurden nun zum Modell für die Konsolidierung der politischen Identität der Eidgenossen. Im alten Rom wie in der jungen Eidgenossenschaft verkörperte sich das politische Bewusstsein in den Berichten von den grossen Taten, die das richtige politische Handeln und die wahre Liebe zur Heimat anschaulich machten. Zwar stammte die wirkungsmächtigste Erzählung der Eidgenossenschaft, die Tell-Geschichte, ursprünglich aus Dänemark, aber wer einem Volk seine Gründungslegende schenkt, nimmt die Stoffe dazu, wo immer er sie findet. Sie müssen nur ihre Wirkung tun.

Und das taten sie wahrhaftig. Vor allem die Erzählung vom Schützen Tell verbreitete sich noch zu Lebzeiten von Bruder Klaus weit herum, und in den ersten Jahrzehnten nach seinem Tod explodierte sie förmlich in der ganzen Eidgenossenschaft. Zuerst kam das Tellenlied, etwas später das Urner Tellenspiel, und gleichzeitig setzte die grossartige Tradition der eidgenössischen Chroniken ein, die alle das Ziel hatten, dem ungesicherten Gebilde der Eidgenossen ein nachweisliches Herkommen und ein staatspolitisches Bewusstsein zu geben. 

Das war bitter nötig, denn der europäische Kriegsruhm und die Expansionslust der einzelnen Orte bedrohten den Zusammenhalt der Verbündeten. Überdies vereinbarten die Städte Zürich, Bern und Luzern einen Sonderbund, was die Länderorte nicht tolerieren wollten. Als Bruder Klaus schon vierzehn Jahre als Einsiedler gelebt hatte, steigerten sich die gemeinschaftsbildenden und die gemeinschaftssprengenden Kräfte immer mehr. Im Blick auf Tell und die alten Schwüre gehörte man zusammen, als autonome Kriegsmächte trieben alle ihre eigene Politik. Die Kräfte des Chaos und die Kräfte der Ordnung wirkten unberechenbar durcheinander. 

In dieser Situation brauchte es eine Stimme, die über den Fronten stand, die gehört wurde und die die Kräfte der Ordnung um genau so viel stärkte, dass die Kräfte des Chaos gebunden blieben. Diese Stimme kam aus der tiefen Schlucht im Melchtal.

Das Ausserordentliche, das mit ihr verbunden war, bestand nicht in einer staatsmännischen Analyse und nicht in einem diplomatischen Kniff. Das Ausserordentliche war die bezwingende Autorität der Person von Bruder Klaus und die elementare Einfachheit seiner Sätze. Wir wissen nicht, worauf die Ausstrahlung des Einsiedlers letztlich beruhte, wir wissen nur, dass sie da war, ein Ereignis, das unwiderlegbar bezeugt ist und dem man doch weder sozialgeschichtlich noch kulturhistorisch, weder individualpsychologisch noch religionswissenschaftlich abschliessend beikommt. Man hat in allen diesen Richtungen vieles versucht, hat sich auch in Hohn und Spott geflüchtet, aber das Faktum der mächtigen Wirkung des Mannes für sein und unser aller Vaterland – wenn ich das Wort hier für einmal brauchen darf – kann man nicht wegreden. Er sammelte keine Jünger um sich, er gründete keine Gemeinschaft, er trat nicht als Führer auf und nicht als Prophet. Von wenigen seiner Zeitgenossen wissen wir so viel wie von ihm, und doch stossen wir stets rasch an Bereiche, die sein Geheimnis bleiben. Das ist so. Wir können es respektieren oder verachten. An der historischen Wirkung, die von ihm und seinen Worten ausging, ändert weder unser Respekt noch unsere Verachtung etwas. Seine Frau Dorothee hätte mehr gewusst, aber wir können sie nicht mehr fragen 

Wenn wir in die Kulturgeschichte blicken, erinnert uns die Figur von Bruder Klaus an die Gestalten der Seher, von denen schon in den ältesten Zeugnissen der Menschheit berichtet wird. Diese Seher lebten oft im Verborgenen, und man rief sie an oder suchte sie auf, wenn man in grosser Not war.

Teiresias ist so einer. Er erscheint mehrfach in den Tragödien des Sophokles. Auch Kalchas in der Ilias ist einer und Nathan im Alten Testament. Und seit je hat es auch Frauen in der gleichen Funktion gegeben, Seherinnen und Sibyllen, wie Michelangelo sie als Gegenbilder zu den Propheten gemalt hat. In der europäischen Literatur werden oft die Sterbenden zu Sehern. Bei Shakespeare ist das mehrfach belegt, und wir alle kennen eine Szene dieser Art aus Schillers „Wilhelm Tell“. Dort wird der sterbende Attinghausen zum Visionär der kommenden Schweiz. Der Seher ist eine archetypische Gestalt. Sie lebt im kollektiven Bewusstsein der Menschheit und kann sich unerwartet in einem lebendigen Menschen verkörpern. Bedeutsam ist, dass die Seher sowohl bei den Griechen wie auch im Alten Testament sehr oft in eine direkte Auseinandersetzung mit der politischen Macht geraten. Sie stehen dann als Autoritäten anderer Art den Königen und Fürsten gegenüber. 

Als Prophet ist Bruder Klaus nie aufgetreten, aber die Rolle des Sehers, der weiss, was in der Not zu tun ist, wuchs ihm zu. Gesucht hat er sie nicht. Und man hat ihm geglaubt, weil niemand, der ihm persönlich begegnete, ihm misstrauen konnte.

Ganz verstehen kann man diesen Vorgang nur vor dem Hintergrund der politischen Selbstsuche und Selbstvergewisserung der damaligen Eidgenossenschaft. Die mit grosser Genauigkeit erzählte Gründungsgeschichte aus der Feder von Hans Schriber versicherte die Verbündeten ihrer gemeinsamen Herkunft. In Bruder Klaus begegnete ihnen nun ein Mann, von dem sie zu hören bekamen, wie sie ihre gemeinsame Zukunft bestehen konnten. Was er der zerstrittenen Tagsatzung in Stans 1481 im Einzelnen ausrichten liess, wissen wir nicht; wir wissen aber, dass auf seine Botschaft hin die für mehr als dreihundert Jahre wichtigste politische Vereinbarung der Schweiz beschlossen und beschworen wurde. „Das Stanser Verkommnis“, schreibt der Historiker Thomas Maissen, „sollte bis 1798 der einzige Text bleiben, der die Verfassungsstruktur der ganzen Eidgenossenschaft festhielt.“ Hier fällt das Wort „Verfassung“, gewiss nicht in dem Sinne, wie wir es heute kennen, aber doch als Bezeichnung für einen innerstaatlichen Grundvertrag. Dieser besiegelte die gesuchte politische Identität. Nachdem man die Vergangenheit gewonnen hatte, war nun auch der Weg in die Zukunft vorgezeichnet. 

Meine Damen und Herren. Ein Wort hat seine Bedeutung, die man im Wörterbuch nachschlagen kann, aber sein Gewicht hat das Wort von dem Menschen her, der es in einer bestimmten Situation ausspricht. Deshalb kann der gleiche Satz belanglos sein oder von einer bahnbrechenden Macht. Die Sätze von Bruder Klaus, die historisch gesichert sind, wurden von den Zeitgenossen in dieser Weise erlebt. Und wenn man sie genauer betrachtet, leuchtet ein solches Verstehen auch ein. Ein Jahr nach dem Stanser Verkommnis schickte Bruder Klaus einen Brief an den Rat von Bern, in dem er für ein Geschenk an seine Stiftung dankte. Und aus Liebe, so fügte er bei, aus Liebe sage er nun dazu noch etwas mehr. Gehorsam sei die grösste Form der Liebe im Himmel und auf der Erde. Und jetzt zitiere ich das Original: „Darum sönd ir luogen, dz ir enandren ghorsam syend.“ Darum sollt ihr euch bemühen, einander gehorsam zu sein. Das erscheint uns etwas merkwürdig. Es tönt reichlich untertänig und auch widersprüchlich. Wenn alle einander gehorchen, wer sagt dann überhaupt noch, was zu geschehen hat? Dann haben wir lauter Befehlsempfänger und keinen, der entscheidet. Aber der Ausdruck „gehorsam sein“ meint hier etwas anderes als „Befehlen folgen“. Der Ausdruck stammt vom Wort „horchen“ her, und dieses meint: aufmerksam auf etwas hören. Die Bedeutung war damals noch lebendig. Wenn ich zu einem Freund sage: „Söttisch echli besser uf dii Frau lose“, meine ich ja nicht, der Freund müsse sich von seiner Frau herumkommandieren lassen, sondern er solle ihre Meinung achten und auch mit der Möglichkeit rechnen, dass sie eine Sache richtiger beurteile. Der Zuruf im Berner Brief: „Darum sönd ir luogen, dz ir enandren ghorsam syend“ ist also ein politisches Programm. Er zielt auf die politische Kommunikation. 

In der Politik ist alles Reden politisches Handeln. Im öffentlichen Reden definiert man sich selbst und den Gegner. Dass man Gegner hat, gehört zur demokratischen Ordnung, zum ernsten Spiel der Willensbildung.

Aber die Art, wie man mit dem Gegner redet, bestimmt die politische Qualität der Debatte und sie bestimmt damit auch ihren Nutzen oder Schaden für die Bürgerinnen und Bürger. Ein einziger Satz kann in der Politik akute Gewaltausübung sein. Denn keine Waffe ist gefährlicher als das Wort. Kein Krieg bricht aus ohne das Wort, das ihn rechtfertigt, und ohne das Wort, das ihn befiehlt. 

Es gibt klare Abstufungen der Gewalt, die im politischen Wort steckt. Man kann den Gegenspieler im Vollzug der öffentlichen Auseinandersetzung achten oder verachten oder ächten. Die Achtung des Gegners zeigt sich daran, dass man ihn anhört, seine Meinung bedenkt und ihm grundsätzlich den guten Willen attestiert. Die Verachtung des Gegners zeigt sich daran, dass man sich weigert, seine Worte ernst zu nehmen, und dass man an die Stelle von kritischen Argumenten Beschimpfungen setzt. Die Ächtung schliesslich zeigt sich daran, dass man dem Gegner die Zugehörigkeit zur politischen und zivilen Gemeinschaft abspricht: Du gehörst nicht zu uns, du bist für uns ein Fremder, wir wollen dich nicht. Verachtung und Ächtung sind nicht einfach rhetorische Stilmittel, und man kann sie auch nicht dadurch rechtfertigen, dass man erklärt, man sei halt ein ehrlicher Mensch und rede, wie einem der Schnabel gewachsen sei. Das politische Wort ist immer politische Tat. Wo es auf Verachtung und schliesslich auf Ächtung zielt, verweigert es den Grundrespekt vor dem gleichberechtigten Mitspieler in der Demokratie. Es erklärt den Satz von Bruder Klaus für dummes Zeug. 

Im Brief an den Rat von Bern folgt gleich nach der zitierten Stelle die berühmte Formulierung: „Frid ist allwegen in got.“ Damit verknüpft Niklaus von Flüe seine politische Lehre mit seiner Gotteserfahrung.

Das hat seinen guten Grund. In einem Jahrhundert, in dem der Krieg so selbstverständlich war wie die Jahreszeiten, konnte er den Frieden nicht nur mit einem Appell an die Vernunft beschwören. Schliesslich kam man durch die Kriege rasch zu gutem Geld. Sie waren ein Geschäft wie der Export von Unterwaldner Sbrinz ins Piemont und in die Lombardei. Erst von seiner Gotteserfahrung her wurde der Friede für Bruder Klaus zu einem zwingenden Gebot. Diese Gotteserfahrung hatte ihn einst in die Ferne getrieben, dann in die Einsamkeit. Nun sah er sich gezwungen, sie in die politische Debatte einzubringen. Indem er Gott mit dem Frieden gleichsetzte, hatte er ein Argument gegen die Verlockungen von Krieg und Feindschaft. Diese zerstören auf die Dauer mehr, als sie einbringen. Das sagt er den Bernern deutlich, und er formuliert dabei einen Satz, der genau parallel aufgebaut ist zu jenem Satz über die gegenseitige Achtung. Hiess es dort: „Darum sönd ir luogen, dz ir enandren ghorsam syend“, so heisst es jetzt, als die zweite Grundregel demokratischer Politik: „Darumb so sönd ir luogen, dz ir uf frid stellend.“ Darum sollt ihr bemüht sein, alles auf Frieden auszurichten. Die Parallele der beiden Sätze zeigt, dass er den Frieden nicht einfach als einen glücklichen Zustand verstand, der einmal da ist und dann wieder vergeht.

Vielmehr ist der Friede für ihn ein Element des täglichen politischen Handelns, genauso wie auch die politische Kommunikation es ist, die fortlaufende Verständigung unter gegenseitigem Respekt. 

Die zwei Sätze aus der Schlucht hatten für die Schweiz jahrhundertelang ein schicksalhaftes Gewicht. Bruder Klaus war eine vorreformatorische Gestalt. Er gehörte nie den Katholiken allein, und die Reformierten haben sich auf ihn oft energischer berufen als die Katholiken.

Daran hat auch die Heiligsprechung nichts geändert. Sie kam ja ohnehin spät genug. Der Kardinal Karl Borromäus, der ein Jahrhundert nach Bruder Klaus lebte, war 26 Jahre nach seinem Tod schon ein Heiliger; bei Bruder Klaus dauerte es 460 Jahre. Der Mann war den offiziellen Instanzen wohl nie ganz geheuer, und tatsächlich sieht er ja auf den ältesten Bildern noch unheimlicher aus als auf allen späteren. Wer sich mit ihm befasst, hat zu tun, auch heute noch, trotz der vielen gesicherten Dokumente. Wir müssen allen dankbar sein, die sich dieser Arbeit stellen. Nur durch sie können wir sicher sein, dass wir weiterhin von Zeit zu Zeit seine leibhaftige Stimme vernehmen, aus grosser Ferne, aber deutlich: „Darum sönd ir luogen, dz ir enandren ghorsam syend.“

Professor Peter von Matt, Dübendorf